6September

Ein kleines Naturparadies

Birgit Riecker Aktuelles

In typisch schwäbischer Bescheidenheit stellte Heinrich Schenk, Vorsitzender des Sportangelvereins, fest: „Es isch a bißle a Paradies.“ Gemeint ist das Naturschutzgebiet „Kirchheimer Wasen“, das er zusammen mit den Gewässerwarten Karl-Heinz Berschneider und Jürgen Hofmann sowie Nabu-Chef Jörg Altmann den Besuchern der Tour de Kirchheim zeigte. Nicht nur Fische „von A bis Z“, also vom Aal bis zum Zander, tummelten sich dort, sondern auch Silberreiher, Schildkröten sowie Bisam und Nutria. Blühende Seerosen sind eine Augenweide. Über 20 Vogelarten hat Jörg Altmann dort beobachtet. Doch etwas ganz Besonderes ist der Auwald. Aufgrund des kleinflächigen Mosaiks unterschiedlicher Standortverhältnisse zählen Auwälder zu den artenreichsten und vitalsten Lebensräumen Europas. Ihr Kennzeichen ist der wechselnde Wasserstand. Durch die Bevorzugung der Flussauen als Siedlungsraum sind naturnahe Auwälder in Mitteleuropa nahezu verschwunden. „Es ist der größte Auwald entlang des Neckars“, wusste Bürgermeister Uwe Seibold. Zum Lebensraum Neckar gehören für ihn nicht nur das Naturschutzgebiet, sondern auch der Uferbereich und die Weinbergsteillagen. Zwischen Entenfütterplatz und der Gemarkungsgrenze im Süden könnte auf Höhe des alten Sportplatzes eine kleine Insel mit Badebucht entstehen, die Schiffsanlegestelle könnte dort in der Nähe sein und vielleicht könnte irgendwann einmal die Mündung des Mühlbachs naturnah gestaltet werden. „Aber das sind im Moment alles Wünsche, die wohl nicht so schnell verwirklicht werden können“, meinte Seibold. Einen Blick zurück hatte Besucher Fritz Herre: Mit seinen Bildern aus den 1920er- und 1930er-Jahren sowie von den früheren Fußballplätzen und dem Kiesabbau der Firma Blatt im heutigen Naturschutzgebiet kamen für die älteren Kirchheimer viele Erinnerungen wieder hoch. Gemeinderätin Inge Schemminger dankte im Namen des Veranstalters, der Unabhängigen Wählervereinigung, den Referenten und lud die Besucher zum gemütlichen Beisammensein.

Tour de Kirchheim, Herbst 2015

Tour de Kirchheim, Herbst 2015

Bereits zum fünften Mal laden die Unabhängigen ein, hinter die Kulissen von Kirchheim zu schauen. Start ist am Samstag, 5. September, um 14 Uhr an der Turnhalle am Neckar. Von dort wollen wir in das Naturschutzgebiet Kirchheimer Wasen. Radfahrer können auf dem Neckartalradweg ins Naturschutzgebiet gelangen, Nicht-Radler werden gefahren. Dort wollen wir den Fischen, Vögeln und Pflanzen auf die Spur kommen. Die Sportangler und der Nabu werden uns führen. Bürgermeister Uwe Seibold erläutert danach am Festplatz, wie die Ideen für die Gestaltung des Neckarufers aussehen. Hier wollen wir bei Gegrilltem und Getränken miteinander ins Gespräch kommen. Ob Dorfladen, Windkraft, Sanierung der Gemeindehalle, die anstehende Bürgermeisterwahl, oder andere Themen – wir Unabhängigen freuen uns auf die Begegnungen und die Gespräche mit Ihnen.

4September

Kinderkleidermarkt Herbst 2014

Birgit Riecker Aktuelles

Am Sonntag, 28. September, findet der nächste Kinderkleidermarkt in der Gemeindehalle statt. Für den Tischverkauf ist eine Reservierung erforderlich. Sie kann telefonisch bei Claudia Bauer unter der Telefonnummer 07143-92560 oder bei Inge Schemminger unter 07143-891542 erfolgen.

15Juli

Gemeinderatsvorbesprechung

Birgit Riecker Aktuelles

Auch wenn es nicht im Nachrichtenblatt steht, die Vorbesprechung der Gemeinderatssitzung am 24. Juli findet wie immer am Freitag vorher statt. Wir treffen uns am 18. Juli ab 20 Uhr in Raum 9 der Alten Schule. Gäste sind herzlich willkommen.

29Mai

Danke!

Birgit Riecker Aktuelles

Die Unabhängigen bedanken sich

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herzlich für das gute Ergebnis bei der Gemeinderatswahl

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und das große Vertrauen, das ihnen damit entgegen gebracht wird. Dass die Wählerinnen und Wähler die Unabhängigen nun zur zweitstärksten Kraft gemacht haben, ist Ansporn und Verpflichtung zugleich. Danke!

19Mai

Wählen Sie richtig!

Birgit Riecker Aktuelles

Am Sonntag haben Sie die Wahl. Nutzen Sie die Chance, die Zusammensetzung des Kirchheimer Gemeinderats mitzubestimmen, in dem Sie Ihre 14 Stimmen vergeben. Für Fairness und ein gutes Miteinander will sich die Unabhängige Wählervereinigung, die Unabhängigen, einsetzen. Sie tritt als „Liste 3“ mit zehn Frauen und vier Männern an. Warum kandidieren mehr Frauen als Männer? Die Unabhängigen setzen sich eine gleichberechtigte Besetzung der Ratssitze ein. Da die übrigen Listen nur drei bzw. vier Frauen eine Chance bieten, wollen die Unabhängigen deutlich machen, dass es auch anders geht.
Doch es gibt noch weitere Unterschiede zu den Mitbewerbern: Die Unabhängigen haben sich Leitlinien gegeben, die hier nachzulesen sind. Und sie treffen sich vor jeder Gemeinderatssitzung in öffentlicher Runde um sich auf die Tagesordnungspunkte vorzubereiten.
Ihr Slogan „So vielfältig wie die Gemeinde“ kommt nicht von ungefähr: Es sind Frauen und Männer mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen, Lebenserfahrungen und Wurzeln. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie lieben ihre Heimat Kirchheim und wollen sich für das Wohl ihrer Einwohner einsetzen.

Zeigen auch Sie Ihr Interesse an Kirchheim und gehen Sie wählen.
Ihre Kandidatinnen und Kandidaten der Unabhängigen:

  1. Birgit Riecker (54), Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und Journalistin,
  2. Werner Lieberherr (74), Landwirt,
  3. Inge Schemminger (53), Kursleiterin bei der VHS,
  4. Eleni Gougousi (35), selbständige Friseurmeisterin,
  5. Ursula Schukraft (55), Diplom-Pädagogin und Referentin beim Diakonischen Werk,
  6. Christian Ecker (44), Programmierer und Hausmann,
  7. Özlem Özaltun (32), pharmazeutisch-technische Assistentin,
  8. Ulla Wölfel (27), Marketing- und Vertriebsassistentin,
  9. Claudia Bauer (46), Haus- und Familienpflegerin,
  10. Roland Gamnitzer (59), Landwirt und Solarteur,
  11. Nadine Bezner (26), Ergotherapeutin,
  12. Ines Franzke-Stahl (53), Journalistin,
  13. Heiderose Speer (59), Hausfrau,
  14. Joachim Bechtold (44), Elektrotechniker und Geschäftsführer.

Viele Maßnahmen sparen der Gemeinde Geld und nützen dem Klimaschutz. Auf der vierten Tour de Kirchheim der Unabhängigen gingen die Teilnehmer auf Entdeckungsreise. Was verbirgt sich hinter dem kommunalen Klimaschutz? Angefangen hat es mit einer privaten GbR, der „Sonne aufs Dach“. Schon 2001 war Kirchheim mit der Beteiligungsanlage auf dem Dach der Schulturnhalle Vorreiter. Es war damals die erste und größte Fotovoltaik-Anlage im Landkreis Ludwigsburg mit 40 Kilowatt Leistung, die rasch viele Nachahmer fand. „Es war eine Sternstunde des Gemeinderats, als er sich mit breiter Mehrheit dem Vorstoß der Unabhängigen anschloss und das Dach zur Verfügung stellte“, sagte Birgit Riecker in ihrem Rückblick. Dank der Unterstützung aus dem Rat und der Verwaltung gelang es schnell die Anteilseigner in der Gemeinde zu finden. Das Projekt ist inzwischen schuldenfrei und rentiert sich. „Mit der Anlage können 35 Haushalte versorgt werden und sie spart zehn Tonnen Kohlendioxid ein“, ergänzte Solarteur Roland Gamnitzer. „Im Nachhinein kann man sagen, das war der erfolgreiche Startschuss für die kommunale Energiewende“, befand Jürgen Hellgardt. Der Fachmann für den Einsatz von regenerative Energien verwies auf die Solaranlagen auf den gemeindeeigenen Gebäuden, den Einbau einer Pelletsheizung für das Kultur- und Vereinszentrum Alte Schule und den bislang evangelischen Kindergarten, auf den Umbau der Straßenbeleuchtung, auf die Blockheizkraftwerke im Rathaus, in der Kläranlage und auf das anstehende Blockheizkraftwerk in der Gemeindehalle. „Wenn alle Maßnahmen verwirklicht sind, produziert die Gemeinde Kirchheim in ihren eigenen Anlagen mehr regenerativen Strom als sie selbst verbracht“, sagte er. Dabei spare sie ganz schwäbisch im doppelten Sinn: Sie vermeide teures Öl und viele Tonnen Kohlendioxid und spare dabei bares Geld. Denn alle Maßnahmen seien direkt im Geldbeutel zu spüren.

Nahwärme

Eine sehr große Energieeinsparmaßnahme zeigte Jürgen Hagenlocher von der Süwag direkt vor Ort. Er führte die Teilnehmer durch die Nahwärmezentrale für das Baugebiet Bachrain im Keller der Schule. Dort wird derzeit mit einer Holzpelletanlage und einem gasbetriebenen Blockheizkraftwerk Wärme und Strom erzeugt. „Das funktioniert wie eine große Zentralheizung, mindert aber deutlich die Emissionen“, erklärte Hagenlocher. Geplant sei eine Erweiterung für das anstehende Gebiet „Bachrain II“. „Die Nahwärme ist inzwischen akzeptiert und gewünscht, da sie auch kostengünstiger als eine Einzelheizung ist“, freut sich Hagenlocher.

Felderfahrt

Bei der letzten Station der Tour de Kirchheim, auf dem Demeter-Hof der Familie Lieberherr, war ein Einblick in die Natur angesagt. Mit dem Traktor ging es über die Felder und zu Fuß in den Kuhstall. „Selbst im Kleinen sieht man die Auswirkungen der biologischen Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel erzeugt und den Erhalt der Schöpfung zum obersten Ziel hat“, sagte Werner Lieberherr.

Demeterhof Lieberherr Kirchheim

Am kommenden Freitag, 9. Mai, treffen sich die Unabhängigen

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wieder ab 20 Uhr in Raum 9 der Alten Schule um die anstehende Gemeinderatssitzung vor zu besprechen. Gäste sind herzlich willkommen.

19April

Tour de Kirchheim

Birgit Riecker Aktuelles

FlyerTour2014

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Die Gemeinderatskandidatinnen und –kandidaten der Unabhängigen Wählervereinigung Kirchheim sind nominiert. „Wir freuen uns, den Wählerinnen und Wählern eine interessante Mischung aus Frauen und Männern bieten zu können“, sagt Gemeinderätin Birgit Riecker. Bei den Unabhängigen trete ein Team an, das gemeinsam Wahlziele erarbeitet hat. „Wer uns wählt, soll wissen, was er wählt und nicht die Katze im Sack kaufen“, erklärt Gemeinderat Werner Lieberherr. In einem unterscheiden sich die Unabhängigen von den Mitbewerbern: Sie erfüllen nicht nur die Richtlinien der Landesregierung, Männer und Frauen gleichberechtigt aufzustellen –

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sie bieten mehr Frauen als Männern Platz für ihre Kandidatur. „Der Frauenanteil im Kirchheimer Gemeinderat liegt unter einem Viertel. Es wäre schön, wenn sich das nach der Wahl am 25. Mai ändern würde“, sagt Gemeinderätin Inge Schemminger. Mit einer griechischen und einer türkisch-stämmigen deutschen Kandidatin wollen sie auch die Lebenswirklichkeit in der Neckartalgemeinde abbilden und das Wort Integration mit Leben füllen. „Wir sind hier daheim und daher wollen wir uns hier auch gerne einbringen“, sagen Eleni Gougousi und Özlem Özaltun. „Und daher stehen wir für das „Miteinander“, nicht für das „Nebeneinander“,“ ergänzt Ursula Schukraft. Das gilt jedoch nicht nur beim Thema Integration, es gilt auch für die Alterspyramide. Senior Werner Lieberherr und die beiden jungen Kandidatinnen, Nadine Bezner und Ulla Wölfel, stehen für das Miteinander der Generationen. „Wir setzten uns für die Bildung eines Jugendgemeinderats ein“, sagen alle drei. „Demokratie muss gelernt und gelebt werden.“

Einstimmig nominiert wurden:

Birgit Riecker (54), Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und Journalistin; Werner Lieberherr (74), Landwirt; Inge Schemminger (53), Kursleiterin bei der VHS; Eleni Gougousi (35), selbständige Friseurmeisterin; Ursula Schukraft (55), Diplom-Pädagogin und Referentin beim Diakonischen Werk; Christian Ecker (44), Programmierer und Hausmann; Özlem Özaltun (32), pharmazeutisch-technische Assistentin; Ulla Wölfel (27), Marketing- und Vertriebsassistentin; Claudia Bauer (46), Haus- und Familienpflegerin; Roland Gamnitzer (59), Landwirt und Solarteur; Nadine Bezner (26), Ergotherapeutin; Ines Franzke-Stahl (53), Journalistin; Heiderose Speer (59), Hausfrau; Joachim Bechtold (44), Elektrotechniker und Geschäftsführer.

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