Birgit Riecker für kommunalpolitisches Engagement geehrt!

Gratulation!

Gemeinderätin Birgit Riecker wurde von der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen geehrt

Um das Engagement der in der Kommunalpolitik nach wie vor unterrepräsentierten Frauen zu würdigen, hat die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen im Kulturzentrum der Stadt Ludwigsburg im Rahmen des Wettbewerbs „Vorbilder – Frauen in der Kommunalpolitik“ die Unabhängigen-Gemeinderätin Birgit Riecker geehrt. Sie war eine von 27 Frauen, die eine Ehrenurkunde erhielten. Aus insgesamt 72 Kommunen im Regierungspräsidium Stuttgart waren 113 Vorschläge eingegangen. In Anwesenheit von zahlreichen Oberbürgermeistern und Bürgermeistern, darunter auch Kirchheims Gemeindeoberhaupt Uwe Seibold, sagte Innenminister Reinhold Gall in seiner Festrede: „Erst langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass es durchaus von größtem Nutzen sein kann, wenn Frauen mitsprechen und mitentscheiden.“ Es sei „kein Ruhmesblatt für unsere Gesellschaft“, dass es noch immer so wenige Frauen in den Gemeinderäten gebe. Mit drei weiblichen Gemeinderäten liegt Kirchheim fast im Landesdurchschnitt: Obwohl 51 Prozent der Bevölkerung weiblich sind, sind nur 22 Prozent der Gemeinderäte Frauen. „Wir brauchen und wir wollen mehr Frauen in den Gremien“, sagte Gall. Ihre Qualifikationen und Lebenserfahrung seien für alle Gemeinden wertvoll. Deshalb unterstütze er den Wettbewerb, der den Frauen mehr Selbstvertrauen geben soll, für die nächste Gemeinderatswahl im Mai 2014 zu kandidieren. Und er soll

Männer und Frauen animieren, die weiblichen Kandidaten zu wählen. Er plädierte außerdem für familienfreundliche Sitzungen und ein für Frauen offenes Klima. Jochen Müller, Bürgermeister der Gemeinde Korb, überreichte Birgit Riecker die von Reinhold Gall und Dr. Claudia Stöckle, der Hochschul-Rektorin, unterzeichnete Urkunde. Ausgezeichnet werde ihre nunmehr 14-jährige Gemeinderatstätigkeit, die auch die Mitgliedschaften im Verwaltungs- und Bauausschuss sowie im Sozialausschuss umfassen. Die Fraktionssprecherin ist außerdem Vorsitzende des Gutachterausschusses und hat sich über viele Jahre in der Anti-Atombewegung und in der Hilfe für Tschernobyl-Kinder engagiert. Die ehemalige Elternvertreterin kann auf erfolgreiche Initiativen in der Senioren- und Kinderarbeit zurückblicken und möchte viele Frauen motivieren, in die Kommunalpolitik einzusteigen: „Ich bin sehr dankbar, dass ich in den Gemeinderat gewählt wurde und kann nur jede Frau für eine Kandidatur ermuntern. Man lernt sehr viele Menschen kennen, man lernt auch immer wieder etwas dazu und man kann als Teil des Gremiums die Gemeinde mitgestalten.“

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