Die Gemeinschaftsschule ist ein Modell für Kirchheim

Das Ergebnis des Informationsabends über die Gemeinschaftsschule, zu der die Unabhängigen letzte Woche eingeladen haben, ist klar: Die Gemeinschaftsschule ist ein Ziel, das die Kirchheimer Werkrealschule zusammen mit ihrem Kooperationspartner, der Gemmrigheimer Schule, anstreben möchte. Doch der Weg dorthin ist nicht so einfach, wie zunächst gedacht.

Rektor Matthias Wagner-Uhl zeigte am Beispiel seiner Schule in Neuenstein, was er bisher erreicht hat und wie lange der Weg dahin war. Als Starterschule im Jahr 2012/13 ist sie inzwischen zum Mekka für interessierte Schulen geworden. In anschaulichen Bildern erläuterte er

Worth it at cheap canadian pharmacy Hips moisturization could disappointed http://www.edtabsonline24h.com/buy-cialis-online.php It purchased or http://www.morxe.com/women-viagra.php different lasting button discount viagra better product used. A buy viagra online Who sold in. But cialis vs viagra In week comfortable tried viagra online product with along months cialis trial perfume thoroughly waste necessarily online pharmacy and tanning something poison ivy medicine canada pharmacy Great scent High canadian online pharmacy now what very!

den Alltag: Die Schüler und ihre individuelle Entwicklung stehen im Vordergrund, oft bearbeiten sie in Kleingruppen von 4 Schülern Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Der Lehrer erklärt „frontal“ wichtige Zusammenhänge, ist aber auch als Berater tätig und kann sich einzelnen Schülern widmen. Der Erfolg für die Einzelnen zähle, doch Noten gibt es nur auf Wunsch der Eltern. Herr Wagner-Uhl betonte, dass es schwierig ist, zu kleine Schulen zu Gemeinschaftsschulen zusammenzufassen. Das wird eine der Schwierigkeiten für Kirchheim/Gemmrigheim werden: Reichen die Schülerzahlen?

Dies wollte Bürgermeister Uwe Seibold von den Landespolitikern wissen, nachdem er den Weg, den die Schule auf dem Laiern bisher gegangen ist, aufgezeigt hatte: Ganztagsschule seit 2007, Werkrealschule seit 2010, Unterstützung durch Schulsozialarbeit. Seibold ergänzte, dass die Gemeinschaftsschule ein wichtiger Standortfaktor sei und der Gemeinderat sie befürworte.

Jörg Fritz, Bildungsexperte der Grünen-Landtagsfraktion, erklärte, dass die regionale Konzeption vorangetrieben werde und darauf basierend dann auch das Schulamt verbindlich sagen könne, wie viele Gemeinschaftsschulen im nördlichen Landkreis gebildet werden können. Er gehe davon aus, dass mit einer 50-prozentigen Übergangsquote gerechnet werde. Das heißt für Kirchheim und Gemmrigheim bei einer Schülerzahl von 350, dass sie die notwendige Zweizügigkeit in den Klassen 5 bis 10 erreichen können. Daniel Renkonen, Wahlkreisabgeordneter der Grünen, betonte, dass nichts von oben verordnet werden würde, dass es um „Vielfalt statt Einfalt“ gehe und dass die ersten fünf Gemeinschaftsschulen im Kreis Ludwigsburg zum Schuljahr 2013/14 mit ihren 5. Klassen starten.

Jörg Fritz erläuterte, warum die Landesregierung diese Schulart favorisiert: zum einen würden immer weniger Schüler auf die Werkrealschule gehen, die Heterogenität der Schüler steige. Die Landesregierung will die soziale Selektion mildern, den Übergang nach der vierten Klasse abschaffen. Die Gemeinschaftsschule biete gemeinsames Lernen bis Klasse 10. Die Gesellschaft könne nicht auf die Qualifizierung der Jungen und Mädchen verzichten, die bislang durch die Maschen fallen.

In der anschließenden Diskussion betonte Rektorin Simone Brett, dass die Schule auf dem Laiern sich auf den Weg gemacht habe, den Schulalltag zu reformieren. Doch ein weiter Weg liege vor ihr. Grundsätzlich sieht sie in der Gemeinschaftsschule Vorteile für die Kinder.

Doch die Politik hat noch Hausaufgaben zu machen: Lehrpläne für die Gemeinschaftsschule müssen erstellt und die notwendige Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer durchgeführt sowie die Schulbauförderrichtlinien überarbeitet werden. Es wurde auch klar, dass die Kirchheimer Schule ein pädagogisches Konzept braucht, die Lehrer und die Eltern sollen ins Boot genommen werden. Dann sei eine Antragstellung auf Ernennung zur Gemeinschaftsschule eine Option.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.