Vielen Dank an Sie

Die Unabhängige Wählervereinigung Kirchheim bedankt sich sehr herzlich für das Vertrauen, das ihr von den Bürgerinnen und Bürgern bei der Gemeinderatswahl entgegen gebracht wurde. Sie hofft, dass sie den Wünschen ihrer Wählerinnen und Wähler gerecht werden kann. Und sie bittet, bei allen Anliegen auf die gewählten Mitglieder Birgit Riecker, Erich Schneider, Immanuel Schmutz, Eleni Gougousi und Inge Schemminger zuzukommen.

Die Unabhängigen bedanken sich ebenso bei allen Kandidatinnen und Kandidaten, die viel Zeit und Engagement in die Vorbereitung der Wahl gesteckt haben. Gedankt sei auch allen Helferinnen und Helfern, ohne deren Unterstützung die Organisation des Wahlkampfs schwierig geworden wäre.

Die Unabhängigen gehen mit Zuversicht an die Arbeit für die nächsten fünf Jahre.

Kirchheim von oben – Kurzversion

Eine Kurzversion (5:32min, 104 MB) des am 11. Mai gezeigten Films können Sie wie angekündigt hier sehen:

Wenn Sie die kostenlose Langversion (ca. 25 Minuten Spieldauer) wünschen, senden Sie bitte eine Email mit Name und Anschrift an riecker(at)die-unabhaengigen.info (bitte (at) durch das @-Symbol ersetzen) oder gehen Sie bei Eleni’s Haardesign in der Hauptstr. 74 vorbei und holen Sie sich eine DVD ab.

Neue Perspektive: Kirchheim von oben

Klare Sicht auf Kirchheim: Was verändert sich im Ort, wo wächst er, wie sieht Kirchheim eigentlich von oben aus? Diese neue Perspektive zeigt Hobbyfotograf Erich Schneider, der nicht nur „knipst“, sondern auch filmt. Er hat mit einer Drohne experimentiert, geübt und jetzt erfolgreich ein kleines Werk komponiert, das seinen Heimatort zu allen Jahreszeiten von oben zeigt. Die Premiere des Films findet am Samstag, 11. Mai um 17 Uhr in Raum 13 des Kultur- und Vereinszentrums „Alte Schule“ statt. Auf interessierte Besucher freuen sich die Unabhängigen. Bereits um 16 Uhr gibt es zur Einstimmung einen Spaziergang durch den Ortskern mit seinen historischen Highlights: Kirchheim von unten. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Rathaus.

Kirchheim von oben

Kirchheim von oben

Eine Kurzfassung des Kirchheim-Films wird ab nächster Woche auf der Internet-Seite der Unabhängigen zu sehen sein: www.uwv-k.de. Die Originalfassung in voller Länge kann dort oder bei Eleni Haardesign in der Hauptstraße 74 kostenlos als CD bestellt werden.

Brand-Experte rät zu Inventarlisten

Keinem wurde es langweilig, als Versicherungsberater Dieter Olejar am Beispiel des Kirchheimer Brandes am Neujahrstag die einzelnen Schritte zur Abwicklung des Versicherungsfalles aufzeigte. Selbst der damals schwer verletzte Eigentümer, dessen Haus völlig ausgebrannt war, ergänzte Sachverhalte und bereicherte so noch zusätzlich den Informationsabend der Unabhängigen am Freitagabend. Eingängige Tipps zur Vermeidung von Bränden hatte zunächst Denis Doms parat: Oft lösen Kurzschlüsse an Elektrogeräten, brennende Kerzen oder vergessenes Essen auf dem Herd Unglücke aus. Er riet eindringlich zu Rauchmeldern und warnte vor dem Einatmen des Rauchgases. „Wenn Sie können, verlassen Sie den Brandort und schließen Sie dabei die Türen“, so sein Appell. „Und was passiert eigentlich nach einem Brand?“ fragte Dieter Olejar. Da kommen nicht nur die Rettungskräfte sondern auch die Staatsanwaltschaft, der Versicherer und seine Gutachter, der Chemiker, die Brandsachverständigen und die Realgläubiger, in der Regel die Banken. „Und erst jetzt liest ein Versicherungsnehmer seine Versicherungsverträge“, kommentierte er trocken. Die Zuhörer schmunzelten und nickten zustimmend. Denn wer hat schon Lust auf schwierig zu verstehende, seitenlange Vertragsinhalte? „Es muss aber sein“, betonte Olejar. Notfalls solle man sich Hilfe holen um dann auch klar zu kommen mit Gebäude- und Hausratversicherung. Er riet dazu, beide Versicherungen bei der gleichen Versicherung abzuschließen um die Ausgleichszahlungen untereinander problemlos lösen zu können. Und ganz wichtig: Versicherungsangebote sollten nicht allein nach der Versicherungsprämie bewertet werden. „Auf die Leistung kommt es an“, sagte Olejar. Ein spannender Punkt bei allen Schadensfällen ist es nachzuweisen, was alles verbrannt ist. „Wie viele Haushaltsgegenstände haben Sie?“ fragte Olejar. Seine Antwort: Zwischen 4000 und 8000 Stück sammeln sich im Lauf der Jahre in jedem Haushalt an. Und darüber müssen die Versicherungsnehmer unbedingt eine Inventarliste mit Nachweis der Anschaffungskosten anfertigen und am besten alles fotografieren. „Und wenn die Liste dann auch verbrennt?“ fragte ein Zuhörer sofort. „Die Liste schicken Sie digital zu ihrem Versicherer und lassen sich den Eingang und die Summe bestätigen“, riet Olejar. Am besten alle zwei Jahre. Ein Stöhnen und ungläubiges Kopfschütteln ging durch die Zuhörerreihen. Doch so kann die Schadenssumme hinterher richtig ermittelt werden. Und vorher hat der Versicherungsnehmer die Sicherheit, nicht zu wenig versichert zu haben. „Sie sollten immer den Neuwert sowohl des Gebäudes wie auch des Hausrats versichern“, so Olejar. Diese und andere Tipps hat Dieter Olejar in einer Präsentation festgehalten. Sie können diese untenstehend herunterladen.

 

Vortrag vom 28.03.2019 (pdf)

Vortrag vom 28.03.2019 (pdf; 8 MB)

 

Inventarliste Haushalt (pdf)

Inventarliste Haushalt (pdf)

 

Vorlage DIN 276 (pdf)

Vorlage DIN 276 (pdf)

 

Musterberechnung DIN 276 (pdf)

Kandidatinnen und Kandidaten der Unabhängigen für die Gemeinderatswahl nominiert: Menschen so vielfältig wie die Gemeinde

Gruppenbild

Die Zahl der weiblichen und männlichen Einwohner der Neckartalgemeinde ist nahezu gleich. Daher ist es für die Unabhängigen wichtig, dass auch die Hälfte der Bewerber um einen Sitz im Gemeinderat weiblich ist. „Wir treten mit sieben Frauen und sieben Männern zur Wahl am 26. Mai 2019 an“, freut sich einer der neuen Bewerber, Erzieher Denis Doms, nach der Nominierung der Bewerber am vergangenen Freitag. „Und damit die Lebenswirklichkeit in Kirchheim abgebildet wird, sind bei uns Menschen auf der Liste zu finden, die so vielfältig sind wie die Gemeinde “, betont Gemeinderätin Birgit Riecker. Die Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und Journalistin tritt erneut an. Sie freut sich mit Inge Schemminger, Integrationshelferin, VHS-Außenstellenleiterin und ebenfalls amtierende Gemeinderätin, dass ihre griechische Fraktionskollegin, die selbständige Friseurmeisterin Eleni Gougousi, sich erneut bewirbt und auch die türkisch-stämmige Geschäftsfrau Özlem Özaltun auf der Kandidatenliste zu finden sein wird. Mit Diplom-Ingenieur Erich Schneider ist der „dienstälteste“ Gemeinderat nun zur Unabhängigen-Liste gewechselt. „Ich möchte meine Erfahrung einbringen und weiter meine Meinung sagen können“, so sein Credo. Der Abteilungsleiter für Forst- und Landwirtschaft Immanuel Schmutz und der Sicherheits-Ingenieur Rico Hertner wollen sich für eine nachhaltige Entwicklung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen stark machen. Die jüngste Kandidatin, die Theater- und Medienwissenschaftlerin Iris Ley (24 Jahre), interessiert sich für die Zusammenhänge, die in der Kommunalpolitik so wichtig sind und wird sich für die Interessen der Vereine stark machen. Politik studiert hat die Sozialwissenschaftlerin Marion Mayer. Sie möchte nun gerne die Theorie im Kleinen anwenden. Programmierer und Hausmann Christian Ecker will sich ganz konkret für die sozial Schwachen unserer Gesellschaft einsetzen. Und mit Patrick Strauß, dem Mechatroniker, der derzeit im Lehramtsstudium steckt, tritt ein neugieriger Neuling an. „Mein Großvater, Werner Lieberherr, hat mich mit seiner Begeisterung für die Gemeinderatstätigkeit angesteckt“, sagt er. Bau-Ingenieur Philip Speer ist ein Neubürger mit Kirchheimer Wurzeln, der gerne für seine Heimatgemeinde wirken möchte. Für die Diplom-Pädagogin und Referentin Ursula Schukraft ist das „große Ganze“ wichtig: „Keiner darf durch die Maschen fallen“, findet sie.

Stellungnahme der Unabhängigen Wählervereinigung zur Haushaltssatzung 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Manchmal muss man der Realität einfach etwas Zeit geben, sich dem Optimismus anzupassen“, sagte einst Thom Renzi. Da die Investitionsplanung bis 2022 mit über 28 Millionen Euro nach Aussage von Bürgermeister Seibold „optimistisch“ ist, möchte ich es mit Thom Renzi halten: In dem Umfang und so schnell geht es nicht, wir müssen der Umsetzung mehr Zeit geben oder die Planung verändern. Falls Sie sich jetzt fragen, warum ich so pessimistisch bin, darf ich mit einem weiteren, allerdings wirklich nicht ernst gemeinten Zitat, antworten: „Der Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat.“

Es gibt mehrere Gründe für meine skeptische Haltung. Die wichtigsten möchte ich hier nennen.

Es sind zum einen die bereits bestehenden Schulden der Gemeinde. Hierzu hat die Ludwigsburger Kreiszeitung in einer Übersicht der Gemeinden im Landkreis Kirchheim als Gemeinde mit der dritthöchsten Verschuldung gemeldet. In Kernhaushalt und Eigenbetrieben standen wir 2017 mit 10,4 Millionen Euro in der Kreide. Zwar werden in 2019 im Kernhaushalt voraussichtlich 302 000 Euro Schulden abgebaut. Doch wenn wie geplant 2019 neue Schulden in Höhe von 1,7 Millionen Euro dazu kommen, liegen wir hier schon bei 5,9 Millionen Euro. In 2020 sollen weitere 900 000 Euro aufgenommen werden.

Wenn ich an unseren Gemeinderatsbeschluss, die Obergrenze der Schulden im Kernhaushalt auf sechs Millionen Euro zu begrenzen, erinnern darf, dann haben wir ein Problem. Denn die geplanten Investitionen von über 28 Millionen Euro, begonnen bei der Sanierung der Schule auf dem Laiern über deren Erweiterung bis hin zum erneuten Bau einer Kindertagesstätte und der Sanierung und Erweiterung der Gemeindehalle sowie kleinere Maßnahmen verteilen sich nur über die kommenden vier Jahre.

Zur Gegenfinanzierung sieht die Verwaltung Einnahmen aus Grundstückserlösen in Höhe von 7,347 Millionen Euro bis 2022 vor. 2,8 Millionen Euro sollen die jährlichen Haushalte erwirtschaften und 15,5 Millionen sollen als Zuschüsse und Förderungen fließen. Das macht dann in der Summe 25,6 Millionen Euro plus die 2,6 Millionen Euro neue Kredite, also 28,2 Millionen Euro.

Können wir unsere Einnahmen noch weiter erhöhen oder sind auch sie „optimistisch“ gerechnet? Um an eine „optimale“ Förderung zu gelangen, müssen wir unsere Steuern, Gebühren und Beiträge, die wir unseren Mitbürgern auferlegen, hoch halten. Und dann kommt noch hinzu, dass wir von der Wirtschaftsentwicklung abhängig sind, da die Gemeinde auf die Anteile an bundes- und landesweiten Steuern und Förderungen aus Programmen und dem Ausgleichsstock angewiesen ist. Leider melden die Institute, dass der Aufschwung schwächelt. Das kann bedeuten, dass weniger Geld von Bund und Land in unsere Kassen fließen wird. Geschaut wird bei einigen Förderungen auch, ob die Maßnahme, die gefördert werden soll, eine Pflichtaufgabe oder eine freiwillige Aufgabe ist. Dass wir für eine freiwillige Aufgabe den höchstmöglichen Zuschuss tatsächlich erhalten werden, ist meiner Einschätzung nach unwahrscheinlich.

Zur Finanzierung der geplanten Baumaßnahmen schlägt die Verwaltung neben Zuschüssen und Förderungen vor allem Erlöse aus Grundstücksverkäufen vor. Gemeint ist dabei die Erschließung neuer Baugebiete. Neben den Bauplätzen auf dem bestehenden Tennisplatz ist die Erweiterung der Hofener Straße, Hellebarten und Bachrain sowie ein Mischgebiet im Bereich Wasseracker vorgesehen. Klar, dass die Gemeinde eine Wertabschöpfung bei der Umwandlung von Äckern in Bauplätze durchführen wird und dass dadurch Geld in die Kassen gespült wird. Doch mit der Aufsiedelung von Gebieten kommen nicht nur höhere Anteile an der Einkommensteuer, sondern auch infrastrukturelle Folgekosten auf die Gemeinde zu. Der jetzige Bedarf kommt ja nicht allein aus der Nachverdichtung im Ort. Die Schule ist ja nicht nur alt, sondern auch zu klein geworden. Klecks und Arche, die mit viel kommunalem Geld errichtet wurden, reichen ebenfalls für die Kinderbetreuung nach nur kurzer Zeit nicht mehr aus. Gut, das mag nicht nur an den Neubaugebieten, sondern eher an den Eltern liegen. Und gut, dass wir als Gemeinde jung bleiben. Doch die Frage, woher der erwachsene Einwohnerzuwachs kommt, bleibt. Nehmen wir die Menschen aus Stuttgart und der Region auf, die dringend Wohnraum suchen? Wer hilft uns bei den Folgekosten, die neben Betreuungseinrichtungen auch aus weiteren Verkehrsproblemen, der Nachfrage nach Ärzten oder neuen Seniorenangeboten erwachsen werden. Hier müssen wir uns, wenn überhaupt, mit Investitionszuschüssen begnügen. Deshalb kann die Gemeinde einen schnellen und heftigen Einwohnerzuwachs nur bedingt verkraften.

Ein weiterer Aspekt: Wir planten im Bachrain sehr verdichtet, ein schön geplanter und schön hergestellter Anger sollte der Naherholung der Anwohner zur Verfügung stehen. Was ist dann passiert? Viele Bauherren haben sich über die Festsetzungen des Bebauungsplans hinweggesetzt, so dass nun der Anger und die Wasserableitungen nicht wie geplant funktionieren können. Wer hat Schuld? Ich denke, vor allem die Bauherren. Aber rechtzeitige Baukontrollen hätten vielleicht manchen Schaden verhindert. Wie wird das sein, wenn wir so viele Projekte auf einmal stemmen wollen? Unsere Verwaltung muss beim Bau aufpassen, das Landratsamt seiner Kontrollfunktion nachkommen. Das kann fast gar nicht klappen. Aber es kann auch anders kommen: Unser erstes Neubaugebiet im Bachrain lag einige Jahre nach der abgeschlossenen Erschließung brach. Sollte die Konjunktur nachgeben, wird zwar die Suche nach Wohnraum weitergehen, aber die Ansprüche werden kleiner: dann werden wieder preisgünstige Wohnungen statt Einfamilienhäusern und Villen gesucht, wie sie jetzt auf dem Tennisplatz geplant werden. Wir sollten darauf bei allen Planungen achten.

Kommen wir noch einmal zu den Kosten. Veranschlagt sind derzeit 2,9 Millionen Euro für die Sanierung der bestehenden Schule, gut acht Millionen für deren Erweiterung. Für die Sanierung und Erweiterung der Gemeindehalle mit Einrichtung einer Kindertageseinrichtung wird zuzüglich der bereits geleisteten 600 000 Euro mit rund 9,2 Millionen Euro gerechnet. Das Regierungspräsidium empfiehlt derzeit bei älteren Planungen angesichts der boomenden Baukonjunktur gleich mal 20 Prozent Mehrkosten einzurechnen. Von einer Erhöhung der Zuschüsse ist nicht die Rede.

Meiner Meinung nach können wir diese Kosten nicht schultern. Wir müssen von den hohen Kosten in allen Investitions-Bereichen runterkommen. Brauchen wir beispielsweise eine schicke Fassade an der Schulerweiterung? Das wäre sicher wünschenswert. Aber wir sollten etwas bescheidener werden und uns auf das Notwendige beschränken. Wir sehen die Sanierung und Erweiterung der Gemeindehalle ebenfalls als durchaus wünschenswert an. Stets haben wir betont, dass wir hinter den Sanierungs- und Erweiterungsplänen stehen, wenn sie finanzierbar sind. Jetzt sieht es jedoch nicht danach aus. Sport- und kulturtreibende Vereine brauchen aber einen Platz in unserer Mitte, sie sind Teil unserer Gesundheitsvorsorge und des gesellschaftlichen Lebens. Die Ehrenamtlichen leisten eine tolle Arbeit, die mit Respekt behandelt und gefördert werden muss. Wie kriegen wir das alle hin? Als ich am Montag vor einer Woche in der Schulsporthalle war, trainierten dort am Abend vier Menschen Badminton. Der größere Teil der Halle war trotz offizieller Belegung leer. Das kann natürlich Zufall sein, es kann aber auch sein, dass mehr belegt wurde, als tatsächlich gebraucht wird. Deshalb wünsche ich mir, dass wir, Gemeinderat und Vereine, vertrauensvoll miteinander reden und planen. Dann bin auch ich optimistisch, dass wir vorankommen. Allerdings wird es nötig sein, einen Teil der Wünsche zurückzustellen oder eine Planung zu machen, die eine abschnittsweise Verwirklichung ohne hohe Mehrkosten möglich macht.

Wir verstehen den Haushaltsentwurf der Verwaltung als politische Maßnahme um den Vereinen zu zeigen, dass man versucht, das Optimale herauszuholen, auch wenn die Chancen praktisch null sind. Dennoch sollten wir parallel dazu bereits „Plan B“ mit einem bescheideneren oder in Abschnitten verwirklichbaren Konzept konzipieren.

Das ist auch deswegen nötig, weil wir noch andere wichtige Aufgaben finanzieren müssen. Dazu zählen unter anderem die Digitalisierung im Ort voran zu treiben, die nicht zum Nulltarif zu haben ist, und die Sozialarbeit als freiwillige Aufgabe voranzubringen. Wir müssen Straßen sanieren und Sanierungswillige im Ortskern unterstützen, damit dieser attraktiv bleibt. Die Demenz-WG läuft zwar außerhalb des Haushalts, wird aber trotzdem weiterhin unsere Unterstützung brauchen können. Dem Dorfladen helfen gute Wünsche allein nichts, aber wir haben ihn in der Vergangenheit unterstützt und wollen dies im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter tun können.

 

Dem Haushaltsentwurf 2019 könnten wir Unabhängigen zustimmen. Da er aber mit der Finanzplanung für die Folgejahre verknüpft ist und uns diese nicht realistisch erscheint, enthalten wir uns bei der Abstimmung.